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INFOBLATT AMIGOS (Christliche Nachrichten aus Spanien)


3/2009


Inhalt: 


Christlicher Fußballer spielt nun bei Real Madrid

Surfen und Glauben – Surfkurs in Gijon

Neues christliches Radio startet im September in Madrid

Stiftung für Pluralismus und Zusammenleben soll religiöse Aktivitäten beobachten

Topbasketballer wird evangelischer Pastor

Heilsarmee versorgt 400 Familien in Alicante

Gebet für Spanien

1,5 Millionen Webseiten der evangelischen Nachrichtenagentur „Protestantedigital“ wurden im Juli besucht

Die „Flamenco-Welt“ ehrt christlichen Sänger Ramón El Portugués





Christlicher Fußballer spielt nun bei Real Madrid

Der christliche Fußball Ricardo Izeeson dos Santos Leite, bekannt unter „Kaká“, ist von AC Mailand zu Real Madrid gewechselt. Der brasilianische Fußballstar wurde im letzten Jahr zum Fußballer des Jahres gekürt. Der Profispieler hat sich immer wieder zu seinem christlichen Glauben bekannt. So bezog er auch Stellung in Fragen der Ehe und der Familienplanung, die sein persönliches Leben tangierten. In allen Entscheidungen ist für Kaká die Bibel der Maßstab. Trotz des Ansehens und seines hohen Einkommens ist Kaká in seinem Wesen bescheiden geblieben. Mit seinem Geld hat er eine Fußballschule für Straßenkinder aufgebaut und die sozialen Aktivitäten seiner Heimatkirche in Brasilien unterstützt. Nach Kakás Worten war der erste Monat bei Real Madrid eine tolle Aufnahme. Er begrüßte 50.000 Menschen im Stadion und war von den Fans sehr bewegt. In seinem ersten Fernsehinterview in Real Madrid und Marca betonte Kaká, dass Jesus Christus das Modell und die Richtschnur für sein Leben ist. Vor jedem Spiel betet er für eine faire Begegnung. Mit 12 Jahren fand Kaká zum Glauben in der Kirche „Neugeboren durch Christus.“ Durch einen Unfall beim Baden wäre er mit 18 Jahren beinahe Invalide geworden, doch Gott stellte ihn wieder her. Für Kaká war dieses Erlebnis ein Wunder Gottes. Fortan richtete er sein Leben ganz neu nach Jesus Christus aus. 2007 wurde Kaká mit AC Mailand Meister in der „Champions League“. Auf dem Feld bekannte er dann mit einem T-Shirt „Ich gehöre zu Jesus“. 2002 verlobte sich Kaká mit Carolina Celico. Am 23. Dezember 2005 heirateten beide in Sao Paulo. Im Juni 2008 wurde Lucas, ihr ersten Kind geboren. Für Kaká zählt das ganze Team. „Ein guter Fußballer braucht viele Mitkämpfer“, kommentiert Kaká und ist mit seinem neuen Club bisher sehr zufrieden.
  
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Surfen und Glauben – Surfkurs in Gijon

Gijon. Am 4. Juli 2009 organisierte die Evangelische Kirche von Gijon zusammen mit dem Surfclub der Stadt einen Surfkurs. Zu den Organisatoren gehörte auch das örtliche Rathaus, Geschäfte für Surfartikel und die Vereinigung der christlichen Surfer. Am Strand von San Lorenzo trafen sich die Lehrer und ihre Schüler, um den ganzen Tag die Kniffe des Surfens zu erlernen und zu verbessern. Die örtliche Kirche versorgte die Teilnehmer mit Getränken und Essen. Am Abend wurden die besten Surfer ausgezeichnet und danach der Film „Gehen auf dem Wasser“ gezeigt. Der Film wurde schon von 70.000 Interessierten in sechs Ländern gesehen. Der Streifen zeigt die beiden Jugendlichen Lake und Tyler, die mehrere Wettbewerbe im Surfen gewinnen. Ihre Karriere reicht von Hawai über Peru, Australien, Indonesien und Südafrika bis nach Frankreich. In Bethany Hamilton werden Lake und Tyler von einem Haifischangriff überrascht, den sie wie durch ein Wunder überleben. Die Evangelische Kirche „Asamblea de Hermanos“ (Brüdergemeinde) zog eine positive Bilanz. Mehrere hundert Interessierte nahmen an dem Kurs teil. Ein Früchte mit einer
Mission unterstützt Kleinbauern
Ehepaar aus Australien, das zu der Vereinigung Christlicher Surfer gehört, unterstützt die missionarische Surfarbeit während des ganzen Jahres und bietet ein umfangreiches Kursprogramm an.
 
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Neues christliches Radio startet im September in Madrid

Madrid. „esRadio“ startet im September mit seinem Sendebetrieb auf 99.1FM. Der Sender konnte sich bei einem „Radiowellen“ Wettbewerb die UKW Frequenz sichern. Als bekannter Moderator ist César Vidal dann regelmäßig dort zu hören. Der christliche Schriftsteller und Buchautor moderierte vorher das Magazin „Die Laterne“ bei der Sendekette Cope, die im ganzen Land zu hören ist. Neben der UKW Frequenz sendet „esRadio“ auch via Satellit und Internet. Info unter www.esradio.fm
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Stiftung für Pluralismus und Zusammenleben soll religiöse Aktivitäten beobachten

Madrid. Die Stiftung für Pluralismus und Zusammenleben soll ein Gremium bilden, das die religiösen Aktivitäten beobachtet. Im Stiftungsrat sitzen bisher Vertreter der evangelischen Kirchen, der muslimischen Verbände, der jüdischen Gemeinschaften und des Staates. Die Stiftung verteilt die staatlichen Fördergelder an die verschiedenen Religionsgemeinschaften, die in Spanien eine Minderheit bilden. Bei einer Feierstunde in dem evangelischen Haus von El Escorial, das zur evangelischen Fritz-Fliedner Stiftung gehört, kündigte der Leiter José Manuel López die Gründung des neuen Gremiums an. Die Zahl der religiösen Minderheiten ist stark gestiegen. So gibt es heute fast 1,5 Millionen Protestanten in Spanien. Hinzu kommen 1,2 Millionen Moslems, 600.000 Orthodoxe Christen und 35.000 Juden. Das Wachstum hat die sozialen und gesellschaftlichen Eckwerte verändert. So wuchsen die religiösen Minderheiten durch tausende von Einwanderern, die in den letzten Jahren in das Land kamen. Die Stiftung für Pluralismus und Zusammenarbeit soll nun die Veränderungen in der spanischen Gesellschaft analysieren und Arbeitshilfen für die staatlichen Behörden erarbeiten, um das Zusammenleben der verschiedenen religiösen Gruppen zu verbessern.
 
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Topbasketballer wird evangelischer Pastor

Madrid. Wayne Simien spielte 2006 in der amerikanische Topliga NBA und in der spanischen Nationalmannschaft. Danach ging er zu Cáceres, einer der besten Mannschaften Spaniens. Aus seinem christlichen Glauben machte er keinen Hehl und sprach darüber in verschiedenen Interviews. Nachdem sein Bruder an Krebs erkrankte, machte Wayne Simien vorerst eine „Sportpause“ und kümmerte sich um seinen Bruder. Wayne übernahm als junger Mann ein Programm im „Radio Flamenco“. Er spielte Gospelmusik und berichtete über seinen Glauben. Wayne Simien mit seiner Körpergröße von 2.06 Meter wurde von Tel Aviv und anderen Vereinen angefragt. Doch er entschied sich für einen anderen Weg. Vor einem Jahr gründete er das Werk „Berufen zu Höherem“. Die Organisation führt Basketballkurs für Kinder und Jugendliche durch. Zu dem Programm gehören auch Andachten und Gesprächsgruppen. Wayne Simien will sich nun als evangelischer Theologe ausbilden lassen und eine Gemeinde sowie sein Werk betreuen.
 
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Heilsarmee versorgt 400 Familien in Alicante

Alicante. Die Wirtschaftskrise in Spanien hat besonders arme Familien und Einwanderer getroffen. Die Heilsarmee, ein weltweit tätiges christliche Werk, hat deshalb einen Stützpunkt in Alicante eingerichtet. Die Familien bekommen dort Lebensmittel, Kleidung und andere Güter des alltäglichen Lebens. 35 freiwillige Helfer sind in der Betreuung tätig. Die Güter für die Unterstützung der Bedürftigen kommen von der Europäischen Union. Cristóbal Álvarez, Leiter der Heilsarmee in Alicante berichtet, dass zuerst nur Einwanderer kamen, doch nun sich viele einheimischen Familien mit ihren Kindern unter den Gästen. Durch den Dienst konnten die Rahmenbedingungen für die Betroffenen verbessert werden.
 
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Gebet für Spanien

Madrid. Im März 2008 wurde eine nationale Gebetsbewegung ins Leben gerufen. Am 16. März versammelten sich nun dreitausend Beter zum diesjährigen Treffen im Stadion „Santiago Bernabéu. Die Christen beteten besonders für den Staat und die Familien. Auch die Wirtschaftskrise spielte eine besondere Roll bei den Fürbitten. Über Satellit waren die Akteure mit Christen aus anderen Ländern verbunden, die sich zur gleichen Zeit zum Gebet versammelten. Nächstes Jahr soll der Gebetstag wieder stattfinden. Bis dahin beten die Christen in kleineren Regionalgruppen zusammen.
 
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1,5 Millionen Webseiten der evangelischen Nachrichtenagentur „Protestantedigital“ wurden im Juli besucht.

Madrid. Protestantedigital bietet Nachrichten aus dem christlichen Bereich. Es gibt verschiedene Rubriken, unter anderem Spanien „national“, Region „Ciudades“, Welt „International“, Gesellschaft „Sociedades“ und aktuelle Termine „Agenda“. Hinzu kommen Podcasts und audio-Beiträge unter dem Namen emision, die die News ergänzen. Mit 1,5 Millionen Webseiten hat Protestantedigital inzwischen große spanische Zeitungen überholt. Unter anderem wurden bei der Zeitung von Sevilla im gleichen Monat 1,305.252 Webseiten aufgerufen. Pedro Tarquis, der Leiter von Protestantedigital, betont, dass die spanischen Medien gerne auf die evangelische Nachrichtenagentur zurückgreifen. Auch Akademiker sind gut vertreten. 54% der Leiter haben einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss.
 
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Die „Flamenco-Welt“ ehrt christlichen Sänger Ramón El Portugués

Madrid. Im Sala Cordamomo in Madrid wurde der Flamenco Sänger Ramón El Portugués geehrt. Ramón kommt aus Extremadura. Vor 61 Jahren wurde er dort geboren. Schon als Kind galt seine Passion dem Flamenco. Sein Onkel, Porrina de Badajoz, selbst ein großer Sänger nahm den Jungen mit nach Madrid. Sie traten zusammen in verschiedenen Flamenco Lokalen auf. Mit 16 Jahren fand Ramón zum Glauben an Jesus und ließ den Glauben in seine Konzerte mit einfließen. Der Vater des bekannten Gitarristen Paquete will nun eine CD mit Ramón aufnehmen
 
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Tabea und Mark-Torsten Wardein, der Chefredakteur von Radio Amigos, im Studio.

Anselm Sellen, stellvertretener Chefredakteur
Thomas Diederich im Studio von Neues Leben Medien in Altenkirchen

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